Die Projektpartner des Projekts „Lernen und Arbeiten im Handwerk – Entwicklung der dualen Ausbildung“ haben mit der Umsetzung von Aufgabe 3 begonnen, deren Ziel die Entwicklung und Einführung einer Strategie zur Unterstützung der modernen dualen Ausbildung im Handwerk im deutsch-polnischen Grenzraum ist.
Die neue Projektphase konzentriert sich auf die Entwicklung praktischer Lösungen, die den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes, der Schülerinnen und Schüler, der Schulen sowie der Unternehmen aus dem Handwerks- und Berufsbildungssektor entsprechen. Die im Rahmen dieser Aufgabe umgesetzten Maßnahmen stellen eine Fortsetzung der bisherigen analytischen und fachlichen Arbeiten zur Diagnose der Situation der dualen Ausbildung und zur Identifikation der wichtigsten Entwicklungsherausforderungen dar.
Die erarbeitete Strategie soll den Aufbau eines modernen Kooperationsmodells zwischen Schulen, Unternehmen, Handwerksorganisationen und Arbeitsmarktinstitutionen unterstützen. Ziel ist es, die Attraktivität der beruflichen Bildung zu erhöhen, praktische berufliche Kompetenzen junger Menschen zu fördern und den Ausbildungsprozess besser an die Bedürfnisse einer modernen Wirtschaft und die sich wandelnden Bedingungen des Arbeitsmarktes anzupassen.
Im Rahmen der Umsetzung dieser Aufgabe arbeiten die Projektpartner an Lösungen, die die Entwicklung der beruflichen Bildung sowohl auf polnischer als auch auf sächsischer Seite unterstützen sollen. Die Strategie wird unter anderem folgende Bereiche umfassen:
- Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Handwerksbetrieben,
- Unterstützung des dualen Ausbildungsmodells, das theoretischen Unterricht mit praktischer Berufsvorbereitung verbindet,
- Einsatz moderner digitaler Werkzeuge in der beruflichen Bildung,
- Entwicklung von Maßnahmen zur Unterstützung der Berufsberatung,
- Förderung des modernen Handwerks und der Branchenberufe,
- Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Partnern aus Polen und Sachsen,
- Entwicklung von Lösungen zur Förderung des Wissens- und Erfahrungsaustauschs zwischen Bildungs- und Wirtschaftsumfeld.
Ein wichtiger Bestandteil der Umsetzung von Aufgabe 3 ist die Entwicklung von Lösungen, die auch nach Abschluss des Projekts genutzt werden können. Die Strategie soll ein praktisches Instrument zur langfristigen Unterstützung der beruflichen Bildung und der Zusammenarbeit mit dem Handwerkssektor darstellen. Die erarbeiteten Empfehlungen und Handlungsmodelle sollen sowohl Schulen und Bildungseinrichtungen als auch Unternehmen unterstützen, die sich an der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte beteiligen möchten.
Einer der zentralen Bereiche der im Rahmen von Aufgabe 3 umgesetzten Maßnahmen ist die Weiterentwicklung der Bildungsplattform InterCraft, die den Zugang zu Informationen, Bildungsmaterialien und Werkzeugen im Zusammenhang mit dualer Ausbildung und Handwerk unterstützen wird. Die Plattform soll als modernes Wissens- und Kooperationszentrum für Schülerinnen und Schüler, Schulen, Unternehmen sowie Institutionen dienen, die an der Entwicklung der beruflichen Bildung beteiligt sind.
Im Rahmen der Weiterentwicklung der Plattform ist unter anderem die Erstellung folgender Inhalte geplant:
- einer Informationsdatenbank zu Handwerksberufen,
- Bildungs- und Informationsmaterialien,
- Lösungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen,
- Werkzeuge zur Förderung der praktischen Berufsausbildung,
- Ressourcen zu Arbeitsmarkt- und Berufsqualifikationen,
- Materialien zur Unterstützung der Berufsberatung,
- einer Plattform zum Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken zwischen den Projektpartnern.
Die im Rahmen von Aufgabe 3 umgesetzten Maßnahmen sollen zudem die Entwicklung von Zukunftskompetenzen fördern und den Einsatz moderner Technologien in der beruflichen Bildung stärken. Die Projektpartner analysieren die Möglichkeiten der Nutzung digitaler Bildungswerkzeuge, moderner Kommunikationsformen sowie von Lösungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Schülerinnen und Schülern sowie Unternehmen.
Eine große Bedeutung bei der Umsetzung der Aufgabe hat auch der grenzüberschreitende Charakter des Projekts. Die Zusammenarbeit der Partner aus Polen und Sachsen ermöglicht die gemeinsame Entwicklung von Lösungen, die den Bedürfnissen der Grenzregion entsprechen, sowie die Nutzung von Erfahrungen aus unterschiedlichen Modellen der beruflichen Bildung. Dadurch können Maßnahmen entwickelt werden, die die beruflichen Kompetenzen junger Menschen fördern und das Engagement der Unternehmen im dualen Ausbildungssystem stärken.
Der Beginn der Umsetzung von Aufgabe 3 stellt einen weiteren Schritt beim Aufbau eines modernen Systems zur Unterstützung der Entwicklung des Handwerks und der beruflichen Bildung im deutsch-polnischen Grenzraum dar. Die Ergebnisse der umgesetzten Maßnahmen sollen zur Verbesserung des Zugangs zu modernen Bildungswerkzeugen, zur Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Bildung und Wirtschaft sowie zur Förderung der praktischen Berufsausbildung als attraktive Entwicklungsperspektive für junge Menschen beitragen.
In den kommenden Monaten werden auf der Plattform InterCraft Informationen über die Fortschritte bei der Entwicklung der Strategie, die Weiterentwicklung der Bildungswerkzeuge sowie weitere gemeinsam von den Projektpartnern umgesetzte Maßnahmen veröffentlicht.